Programm – Radio Regenbogen https://www.radioregenbogen.de Wed, 25 Mar 2026 12:37:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Lilien über weißen Wegen – Die Eroberung Kanadas https://www.radioregenbogen.de/lilien-ueber-weissen-wegen-die-eroberung-kanadas-187614/ Wed, 25 Mar 2026 11:18:10 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=187614 Kerstin Groeper ist Autorin und Inhaberin des „Traumfänger Verlags“. Sie sagt: „Schon seit meiner Kindheit beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „Native Americans“ und lernte dazu auch Lakota, einen Dialekt der Siouxsprache. Denn nur über die Sprache ist es möglich, eine andere Kultur wirklich zu verstehen! In meinen Romanen entführe ich meine Leser in eine völlig fremde Welt und lasse sie am Leben der verschiedenen Indianerstämme teilhaben.“ Ihr neuester Roman entführt uns ins 17. Jahrhundert nach Kanada: Die französische Kolonie kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder werden die Siedlungen von den Irokesen angegriffen und der Handel mit Pelzen gefährdet. Zudem herrscht dramatischer Männerüberschuss, sodass die Zukunft von „Nouvelle-France“ gefährdet ist. König Louis der XIV entschließt sich daher zu einer dramatischen Rettungsaktion: Er schickt 1200 Soldaten des Carignan-Salières Regiments nach Kanada, um für Frieden zu sorgen – unter ihnen der junge Guillaume Renaut. Gleichzeitig sendet er 800 junge Frauen, samt von ihm finanzierter Aussteuer, auf eine Reise ins Ungewisse. Sie sollen dafür sorgen, dass die Siedlung floriert und die Einwohnerzahl steigt. Das Waisenmädchen Marie de La Mare lässt sich überreden, die gefährliche Reise anzutreten.

Das Interview führt Monika Nebl von den Rosenheimer Autoren.

 

Auf dem Foto: Kerstin Groeper und Monika Nebl, (Foto: R. Knirsch)

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Bücherzeit mit Monika Nebl von den Rosenheimer Autoren https://www.radioregenbogen.de/buecherzeit-1-mit-monika-nebl-von-den-rosenheimer-autoren-185573/ Tue, 13 Jan 2026 13:40:21 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185573  

Heute starten wir mit dem Podcast „Bücherzeit“. Den Anfang macht Monika Nebl von den Rosenheimer Autoren. Sie selbst schreibt unter verschiedenen Namen Bücher in diversen Genres (Ainoah Jace, Katie S. Farrell und Isabelle Maris), als Monika Nebl ist sie für ihre Wasserburg-Krimis bekannt. Ihr erster Buchtipp ist ein Buch von Christophe Villain: „Die Tote auf dem Zöllnerweg.“

Bildrechte Portrait Monika Nebl ©Fotoatelier G. Nebl
Buch Cover: Just-Publish.com
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Blind, engagiert und optimistisch https://www.radioregenbogen.de/blind-engagiert-und-optimistisch-185534/ Wed, 31 Dec 2025 13:42:31 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185534 Seit Juli sind Sarah und Franz Kamhuber Bezirksgruppenleiter beim „Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbund“ (BBSB). In der ersten Folge ihres Podcasts erzählen sie über sich selbst, ihre Jugend, ihren Hauptberuf, ihr Handicap und ihr Engagement.

 

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Immersive „LichtOper“ und Lichtmapping an Sylvester https://www.radioregenbogen.de/immersive-lichtoper-und-lichtmapping-an-sylvester-185498/ Tue, 30 Dec 2025 14:01:24 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185498 Die Zeit zwischen den Jahren, also zwischen Weihnachten und Dreikönig, mit ihren sogenannten Rauhnächten, ist eine Zeit wie zwischen zwei Welten. Jahrhunderte lang und manchmal auch heute eine geheimnisvolle, mystische Zeit. Genau die richtige Zeit für eine immersive Lichtinstallation in einer Kirche. Ich bin in Kiefersfelden  –  eine kalte, dunkle, mondlose Nacht, an der Außenfassade der Pfarrkirche Heilig Kreuz tanzen blaue Lichtstrukturen, ein Glühweinstand wartet noch auf Besucher.

Aber was uns drinnen erwarten soll, klingt spannend und faszinierend. Heute ist die Premiere der „LichtOper Zwischenwellen“ des renommierten Lichtkünstlers Ingo Bracke…

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Barocke Landschaften in Oberaudorf: Faszination – Sehnsucht – Entdeckung https://www.radioregenbogen.de/barocke-landschaften-in-oberaudorf-faszination-sehnsucht-entdeckung-185468/ Mon, 22 Dec 2025 16:09:47 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185468 Jürgen Jung ist Gemälderestaurator und gleichzeitig Leiter des Barockmuseums in Oberaudorf. Derzeit kann man dort barocke Landschaften erleben und die Sehnsucht der Maler vor 300 Jahren erspüren. Conni Lechner hat sich mit Jürgen Jung getroffen.

Info:

Europäische Landschaftsmalerei im 17. und 18. Jahrhundert

vom 20. Oktober 2025 bis zum 31. Januar 2026

von Mittwoch bis Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr

& nach Vereinbarung jederzeit :
+49 (0) 8033-9709032
Barockmuseum@outlook.de

https://www.barockmuseumoberaudorf.de/

Fotos: Conni Lechner

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Das „Nichts“ ist ein Fetisch: Interview mit Paul Valentin https://www.radioregenbogen.de/das-nichts-ist-ein-fetisch-interview-mit-paul-valentin-185420/ Wed, 17 Dec 2025 14:26:08 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185420 Bein den Rosenheimer Kunstfilmtagen wurde unter anderem der Film „Nichts“ von Paul Valentin gezeigt. Eine philosophische Plauderei über Nerds, die künstlerische Animationsfilme programmieren und der Frage “ Was ist „Nichts“.

 

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Kindermusical „Rapunzel“ vom Freien Landestheater Bayern https://www.radioregenbogen.de/kindermusical-rapunzel-vom-freien-landestheater-bayern-185408/ Wed, 17 Dec 2025 12:20:29 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185408 Am kommenden Sonntag, 28. Dezember lässt Rapunzel ihr Haar herunter.  Das Ensemble der neuen Kindermusicalsparte des Freien Landestheaters Bayern gastiert  mit „Rapunzel“. Monika Ziegler von unserem Partner KulturVision durfte bei einer Probe dabei sein und erlebte eine witzige Inszenierung mit mitreißender Musik, überraschender Handlung, beiläufiger Botschaft, ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene.

Es ist schon aufregend, wenn man von Backstage über die Bühne geht, dort mit dem musikalischen Leiter Stefan Delanoff und Melanie Renz, die die Hexe spielt, schwatzen und unten im Zuschauerraum neben der Regisseurin Julia Dippel, der Technik und Bühnen- und Kostümbildnerin Anne Hebbeker Platz nehmen darf.

Rapunzel
Anne Hebbeker, Julia Dippel und die Techniker vom Waitzinger Keller. Foto: MZ

Ich erfahre, dass es sich um eine deutsche Erstaufführung des Musicals, einer Originalproduktion als Auftragswerk von THEATREWORKS/USA, handelt, dessen Musik Michael Skloff geschrieben hat, Buch und Gesangstexte stammen von David Crane und Marta Kauffman.

Es habe nur eine Klavierfassung vorgelegen, sagt Stefan Delanoff, er schrieb die neue Fassung für Klavier, Bass und Schlagwerk, wobei die drei Musiker mit auf der Bühne sitzen. „Das ist uns wichtig, damit die Kinder sehen, es ist handgemachte Musik“, erklärt Melanie Renz.

Rapunzel
Musikalischer Leiter Stefan Delanoff. Probenfoto: MZ

Und schon springt Christophe Vetter als Erzähler auf die Bühne und berichtet, wie es zu dieser Geschichte aus dem Märchenbuch der Brüder Grimm gekommen ist. Die Hexe nämlich erwischt den armen Schuster beim Gemüseklauen und fordert das erstgeborene Kind der Eltern ein, das sie in einen Turm sperrt. Anfangs hält sich das Musical noch an das Märchen, später aber wird alles ganz anders, abenteuerlich und spannend, überraschend und natürlich geht es gut aus.

Rapunzel
Erzähler Christophe Vetter, Mutter Verena Eckertz, Hexe Melanie Renz und Vater Philipp Gaiser. Probenfoto: MZ

Das Musical erzählt das Märchen schwungvoll, mit einprägsamer Musik und Tanzszenen. Ganz wichtig ist das intelligente Bühnenbild von Anne Hebbeker, das aus drei dreikantigen Elementen besteht, die verschiedene Hintergründe liefern, wenn man sie dreht. Zuweilen wackeln aber auch die Wände und Julia Dippel ruft: „Bremsen rein!“

Es ist erhellend mitzuerleben, woran die Darsteller neben ihren eigentlichen Auftritten zu denken haben. Ganz am Ende beispielsweise, im Schloss, da muss einiges umgebaut werden, dazu Stühle schleppen und umkleiden und Julia Dippel ruft zu meiner Erheiterung: „Das kann Gaiser machen, wenn er nicht mehr blinkt.“

Philipp Gaiser nämlich hat mehrere Rollen zu spielen. Anfangs ist er der arme Schuster, später der Diener des Prinzen und am Ende spielt er ein Ungeheuer im Wald im schwarzen Kostüm mit Blinklichtern.


Hexe Melanie Renz und Rapunzel Larissa Hoffmann. Probenfoto: MZ

Als Diener hat er die schöne Aufgabe, die Hexe zu verführen um sie abzulenken, damit der Prinz sein Rapunzel befreien kann. Die Hexe ist nämlich gar nicht so schrecklich, sieht auch gar nicht hexenhaft aus, Melanie Renz spielt und singt sie voller Verve wie alle Darsteller, denen man die Freude an dieser Inszenierung ansieht.

Larissa Hoffmann ist das liebliche und ahnungslose Rapunzel mit dem riesenlangen Zopf, Thomas Hiermeier spielt und singt den Prinzen, der mit Rapunzel Abenteuer zu bestehen hat, obwohl er sich als Versager sieht. Er singt: „Als Held bin ich ne Niete.“ Zudem ist er kurzzeitig blind, denn die Hexe hat ihn verzaubert. Einmal erschrecke ich sehr, denn er marschiert stracks zum Bühnenrand und fragt das Publikum.


Rapunzel Larissa Hoffmann und Prinz Thomas Hiermeier. Probenfoto: MZ

Überhaupt werden die zu erwartenden Kinder immer wieder befragt, etwa: Was wünscht ihr euch denn? Und Julia Dippel ruft in Vertretung: Einhorn, Playmobil, Mischpult.

Ganz lustig wird’s als Rapunzel auf der Abenteuerreise ihr Haar verkauft, um eine Kutsche zu erwerben. Da sie ja im Turm aufgewachsen ist, hat sie keine Ahnung, was das ist. Endlich im Schloss angekommen erweist sich die Königin zunächst als wenig erfreut über Rapunzel. Verena Eckertz und Carolin Ritter wechseln sich in der Rolle und mehreren anderen ab.


Happyend. Foto: MZ

Das Musical vereint Witz und Botschaft in einer humorvollen, schwungvollen Handlung mit kindgemäßer Musik. Der Prinz ist gar kein strahlender Held, aber „Schritt für Schritt“ bewältigt er Hindernisse. Und die Hexe und die Königin finden als Mütter auch ihre Gemeinsamkeiten und letztlich kommt es zur Doppelhochzeit, Christoph Vetter hält das Herz über die beiden Paare. Und wenn sie nicht gestorben sind…

 Am 28. Dezember ist das Musical im KUKO Rosenheim zu sehen.
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Zwischen Lyon und Wien ins Rosenheimer Le Pirate https://www.radioregenbogen.de/zwischen-lyon-und-wien-ins-rosenheimer-le-piarte-185306/ Thu, 11 Dec 2025 11:56:57 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185306 Der österreichische Bernd Reiter ist ein international renommierter Schlagzeuger und seit vielen Jahren regelmäßig in verschiedenen Besetzungen im Rosenheimer Le Pirate, diesmal kam er mit dem „Saul Rubin International Quartett“. Im Anschluss an das Konzert sprach Reinhart Knirsch mit ihm, warum er das „Le Pirate“ so liebt und was das Besondere der Band ausmacht.

 

Fazit: Bernd Reiter und seine Mitmusiker fühlen sich wohl im „Le Pirate“ – das merkt man bei jedem Ton. Rasanter Jazz mit Lebensfreude. Saul Rubin gilt zu Recht als einer der führenden Gitarristen in den USA (spielte mit Sonny Rollins). Die anderen Musiker stehen ihm musikalisch in nichts nach.

 

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„Bilder deiner großen Liebe“ im Theater Wasserburg https://www.radioregenbogen.de/bilder-deiner-grossen-liebe-im-theater-wasserburg-185282/ Tue, 09 Dec 2025 13:09:10 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185282 Eine 14-Jährige flieht aus einer Anstalt. Zu Fuß macht sie sich auf den Weg, ein Roadmovie oder besser gesagt eine faszinierende Road-Novell beginnt. Die Bühnenfassung des Romanfragmentes von Wolfgang Herrndorf hat Annett Segerer für das Theater Wasserburg inszeniert.  Am 11. und 12.12 2025 im Theater Wasserburg. Reinhart Knirsch hat die Inszenierung schon vor einem Jahr gesehen und Eindrücke und ein Interview mitgebracht.

http://www.Theaterwasserburg.de

 

 

„..schauspielerisch großartig…am Ende ist man beseelt und inspiriert“

 

Christian Flamm

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„Yes we schell“ – das neue Buch von Marie Theres Relin https://www.radioregenbogen.de/yes-we-schell-das-neue-buch-von-marie-theres-relin-185240/ Thu, 04 Dec 2025 16:03:03 +0000 https://www.radioregenbogen.de/?p=185240 Richard Burton, Elisabeth Taylor, Herbert von Karajan, Hans-Dietrich Genscher und viele andere Prominente – sie alle waren regelmäßig Gäste in einem Haus in Wasserburg im Stadtteil Heberthal. Dort lebte der Weltstar Maria Schell. Ihre Tochter Marie Theres Relin präsentierte nun ihr neues Buch „Yes, we schell“ im Kultwerk in Bad Endorf. Anlass: Maria Schell wäre demnächst 100 Jahre alt geworden. Die Tochter Marie Theres Relin ist eine erfolgreiche Schauspielerin (ausgezeichnet mit der goldenen Kamera) und Buchautorin. Zuletzt schrieb sie zusammen mit ihrem Ex-Mann Franz Xaver Kroetz den Bestseller „Szenen keiner Ehe“, wo auch der Missbrauch durch ihren Onkel (Maximilian Schell) öffentlich wurde. In ihrem neuen Buch aber geht es um eine der bedeutendsten europäischen Schauspielerinnen, die es bis nach Hollywood schaffte und internationalen Glamour auf das Nachkriegsdeutschland streute. Marie Theres Relin lädt zu einer Zeitreise ein, lässt ihre Mutter Maria Schell zu Wort kommen und schildert ihre Begegnungen als Kind und Jugendliche mit den größten Weltstars der damaligen Zeit. Reinhart Knirsch sprach mit der Autorin und sah das Programm zur Buchpräsentation, er sprach auch kurz mit Robert Atzorn und Franz Xaver Kroetz. Das Fazit von Reinhart Knirsch:

„Ein hochinteressantes Buch, eine klug und abwechslungsreich zusammengestellte Textsammlung; Dokumente und ganz persönliche literarische Texte ergänzen sich perfekt. Ein Must-Have für Fans von Maria Schell. Sehr sympathisch, authentisch und spannend auch die Lesung dazu, passend und einfühlsam ergänzt durch den Musiker Michael Halberstadt.

Bild: Michael Halberstadt und Marie Theres Relin (Foto: Reinhart Knirsch)

Hier der Podcast: Zunächst einige O-töne als Vorgeschmack, dann ein Ausschnitt aus der Lesung und zum Schluss das Interview:

Hier nur das eigentliche Interview

 

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